Burnout: Was tun, wenn nichts mehr geht
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Symbolbild

Von Müdigkeit und andauernder Energielosigkeit bis zur Überforderung: Burnout-Betroffene fühlen sich so erschöpft, dass nichts mehr geht. Mit diesen Tipps aus Ihrer Apotheke erkennen Sie Anzeichen, können rechtzeitig vorbeugen und sich besser um sich selbst sorgen.

Ständige Erreichbarkeit, Hektik und Zeitnot im Alltag, Druck in Arbeitswelt und Familie – es gibt kaum jemanden, der sich nicht schon einmal ausgebrannt gefühlt hat. Die Covid-Pandemie hat die Überforderung in den letzten Jahren noch verstärkt. Kurz: Burnout ist in aller Munde.

Was ist Burnout?

Burnout (Englisch: to burn out = ausbrennen) ist kein neues Phänomen. Schon 1974 hatte der amerikanische Psychotherapeut Herbert J. Freudenberger den Zustand, der unter anderem mit anhaltender, emotionaler Erschöpfung, Überforderung, die mit körperlichen Beschwerden verbunden sind, als Problem von in Sozialberufen tätigen Menschen beschrieben. Auch wenn die Corona-Pandemie deren Belastung so verstärkt hat, dass laut einer Studie 2020 56 Prozent der Ärzte und 57 Prozent aller Pfleger über Burnout-Symptome klagten, ist es nicht nur ein Thema dieser Berufsgruppen. Laut Statistik waren 2020 rund 180.000 Betroffene in Deutschland mit etwa 4,5 Millionen Krankheitstagen arbeitsunfähig.

Gesundheitsproblem, aber keine Krankheit

Wie viele genau von Burnout betroffen sind, ist unklar, weil es kein einheitliches Beschwerdebild gibt. Deshalb ist Burnout bis heute nicht als „Krankheit“ anerkannt. Dennoch ist das Gesundheitsproblem sehr ernst zu nehmen und wird häufig unterschätzt.

Welche Anzeichen deuten auf Burnout hin?

Beschwerden lassen sich in drei Bereiche bündeln:

  • Emotionale und körperliche Erschöpfung: Betroffene sind dauerhaft erschöpft und haben kaum Energie. Das Wochenende reicht nicht, um sich zu erholen. Dazu dominieren Ärger, Enttäuschung, Wut oder Ohnmacht. Auch körperlich macht sich die Erschöpfung bemerkbar. Betroffene neigen zu Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen oder einer vermehrten Anfälligkeit für Infekte.
  • Depersonalisation/ Distanzierung /Zynismus: In Bezug auf das Arbeitsumfeld macht sich Frustration breit. Das führt zu einer Distanzierung zur eigenen Tätigkeit und Abwertung gegenüber sich selbst oder gegenüber den Kollegen. Zynismus, Spott oder Missachtung der Gefühle anderer Menschen entstehen. Häufig wird auch ein Gefühl, sich selbst als fremd oder verändert zu erleben (Depersonalisation) beobachtet.
  • Verringerte Leistungsfähigkeit: Die Leistungsfähigkeit lässt nach und Betroffene haben Angst, den Anforderungen des Lebens nicht mehr gewachsen zu sein. Manche neigen zu Überstunden oder Wochenendarbeit, andere sind antriebslos und gereizt, die Konzentration lässt nach, wieder andere konsumieren Medikamente oder Drogen, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Depression ist nicht gleich Burnout

Da Beschwerden wie Erschöpfung oder verringerte Leistungsfähigkeit auch bei Depression auftreten, verwechseln viele Burnout mit einer Depression. Allerdings beziehen sich bei Depression die negativen Gedanken und Gefühle auf alle Lebensbereiche, nicht nur auf die Arbeit. Zudem können Symptome wie mangelndes Selbstwertgefühl, Hoffnungslosigkeit bis hin zu Selbstmordgedanken auftreten. Diese werde nicht als typische Burnout-Anzeichen gesehen. Beim Burnout wird in der Regel geschaut, woher die Erschöpfungssymptome kommen, die Ursachen stehen hier im Mittelpunkt. Allerdings kann ein Burnout-Syndrom auch mit einer Depression einhergehen.

Wie entsteht Burnout?

So vielfältig wie die Symptome, so groß ist auch die Bandbreite der Ursachen. Zu einem Burnout kann beispielsweise eine längerfristige Arbeitsüberforderung führen. Chronischer Stress ist häufig der Beginn eines Burnout-Syndroms.

Andere Ursachen können sein:

  • Mangelnde Wertschätzung
  • Ständige Erreichbarkeit
  • Zu viel oder zu wenig Verantwortung
  • Mangelnde Unterstützung bei Kollegen oder im privaten Bereich
  • Zu viel Überwachung oder mangelnde Kontrolle
  • Zu hohe Leistungserwartungen
  • Zu geringe Einflussmöglichkeiten und Aufstiegschancen
  • Mobbing
  • Zeitnot und Hektik

Der Umgang mit Belastungssituationen hängt einerseits von den Belastungen selbst ab, andererseits spielen die Fähigkeit der Betroffenen zur Bewältigung der belastenden Situation eine Rolle. So kann etwa eine genetische Vorbelastung zu einer geringeren Belastbarkeit beitragen. Auch eine überhöhte Bedeutung der Arbeit für den Selbstwert und der Hang zum Perfektionismus können zusätzlich Druck machen.

Wann zum Arzt?

Ersten Anzeichen eines Burnouts sollten Betroffene ernst nehmen und ihre Apotheke oder den Hausarzt aufsuchen. Dort wird abgeklärt, ob es für die Beschwerden körperliche Ursachen gibt oder nicht.

Vorbeugung: Tipps zu Entspannung und Stressausgleich

Ob das Lesen eines Buchs, das Hören von Musik oder Spaziergänge – wichtig ist, Entspannung ins Leben zu holen. Bewährt haben sich auch Techniken wie Autogenes Training, die Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobsen oder das Mindful Based Stress Reduction, kurz MBSR genannt. Die Entspannungsmethoden verringern bereits bestehende psychosomatische Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden. Man kann sie zudem gezielt in Stresssituationen einsetzen. Yoga, Meditation und Vorstellungsübungen wirken ebenfalls positiv auf den Organismus.
Setzten Sie Prioritäten und akzeptieren Sie, dass manche Dinge unvollkommen erledigt bleiben. Delegieren Sie Arbeiten an andere, auch wenn diese vielleicht nicht so erledigt werden, wie Sie es tun würden. Denken Sie positiv, und lerne Sie mal „Nein“ zu sagen. Achten Sie auf genügend Pausen im Alltag.
Die Zeit mit Freunde und Familie kann einen Ausgleich zum Arbeitsleben schaffen. Pflegen Sie Kontakte und starten Sie ein neues Hobby.
Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Sport. Bewegung baut Stresshormone ab und hilft gegen Kopf-, Rückenschmerzen oder Schlaflosigkeit. Nikotin, Koffein, Alkohol und Zucker sollten hingegen vermieden werden. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und rechtzeitiges Abschalten vor dem Zu-Bett-Gehen.

Unterstützende pflanzliche und homöopathische Mittel

In Ihrer Apotheke gibt es eine Reihe von Arzneipflanzen, die schon lange gegen stressbedingte Erschöpfungssymptome und Nervosität eingesetzt werden. Ihre Wirkung wurde in Studien überprüft und sie erhalten diese Arzneimittel immer in der gleichen Qualität.

Passionsblume und hochkonzentriertet Arzneilavendel in Tabletten bzw. Kapseln wirken angstlösend, beruhigend und gegen Reizbarkeit. Da sie nicht müde machen, können Sie auch tagsüber eingenommen werden.

Baldrian, Hopfen und Melisse haben eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Je nach Konzentration kann man sie für den Tag oder für die Nacht einnehmen. Rosenwurz erhöht die Widerstandsfähigkeit des Körpers, um sich Belastungssituationen besser anzupassen
In Zeiten mit hoher körperlicher und/ oder psychischer Belastung steigt der tägliche Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen. Magnesium benötigt der Körper, dass die Muskeln und Nervenzellen optimal arbeiten können. Hochdosierte Magnesiumpräparate gibt es in Form von Tabletten, Direktgranulat, Lutschtabletten oder Brausetabletten.

Die B-Vitamine, vor allem Vitamin B12, spielen bei erhöhter Belastung und Stress eine große Rolle für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Am sinnvollsten ist ein Vitamin B Komplex, da die B-Vitamine „Hand-in-Hand“ arbeiten. Auch bestimmte Aminosäuren (z.B. Taurin, Tyrosin, 5-HTP) helfen kurz- und langfristig bei Erschöpfung und füllen die Energiereserven wieder auf. Verschieden zusammengestellte Kombinationen gibt es als Granulat, Tabletten oder Trinkfläschchen in Ihrer Apotheke.
Als Tees haben sich Baldrian und Melissenblätter bei innerer Unruhe bewährt. Passionsblumenkraut hilft bei Erschöpfung und Stress.

Auch Düfte können Helfen, Stress zu reduzieren. Wichtig ist es, beim Kauf darauf zu achten, dass es sich um reine natürliche Essenzen, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau, handelt. Probieren Sie:

Lavendel bei Stress, Unruhe und Schlafstörungen
Neroli-Öl bei seelischen Belastungen, Stress
Orangenessenz bei Angst und zur Beruhigung der Nerven
Palmarosa bei Überlastung, Kummer, Ängsten, innerem Druck und Stress
Pfefferminz-Öl für Konzentration und Entspannung
In der Homöopathie gibt es eine Vielzahl von Substanzen, die eingenommen werden können. Dazu gehören unter anderem<.

Arsenicum album D12 bei Kraftlosigkeit und Erschöpfung
Zincum metallicum D10 bei allgemeiner nervlicher Schwäche mit geistiger Erschöpfung
Causticum Hahnemanni D12 gegen langsam fortschreitenden Verlust der Lebenskraft, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit

In der Regel empfehlen sich hier fertig zusammen gestellte Kombinationen z.B. mit Passionsblume, Hopfen und Coffea arabica, die bei innerer Unruhe und Nervosität helfen.

Eine Kombination mit Aurum metallicum, Ferrum Quarz und Kalium phosphoricum stabilisiert das innere Gleichgewicht. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern persönlich zur Burnout-Vorbeugung und Stressreduzierung.

Entspannungsbad

Gönnen Sie ab und zu ein erholsames Bad. Rosmarin und Eukalyptus wirken belebend und muskelentspannend, abends sind ätherische Öle mit Lavendel, Rose oder Orangenblüten zur Entspannung geeignet.

Sanela Bacinovic,

Ihre Apothekerin
Ihre Apothekerin Sanela Bacinovic
Burnout: Was tun, wenn nichts mehr geht
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Von Müdigkeit und andauernder Energielosigkeit bis zur Überforderung: Burnout-Betroffene fühlen sich so erschöpft, dass nichts mehr geht. Mit diesen Tipps aus Ihrer Apotheke erkennen Sie Anzeichen, können rechtzeitig vorbeugen und sich besser um sich selbst sorgen.

Ständige Erreichbarkeit, Hektik und Zeitnot im Alltag, Druck in Arbeitswelt und Familie – es gibt kaum jemanden, der sich nicht schon einmal ausgebrannt gefühlt hat. Die Covid-Pandemie hat die Überforderung in den letzten Jahren noch verstärkt. Kurz: Burnout ist in aller Munde.

Was ist Burnout?

Burnout (Englisch: to burn out = ausbrennen) ist kein neues Phänomen. Schon 1974 hatte der amerikanische Psychotherapeut Herbert J. Freudenberger den Zustand, der unter anderem mit anhaltender, emotionaler Erschöpfung, Überforderung, die mit körperlichen Beschwerden verbunden sind, als Problem von in Sozialberufen tätigen Menschen beschrieben. Auch wenn die Corona-Pandemie deren Belastung so verstärkt hat, dass laut einer Studie 2020 56 Prozent der Ärzte und 57 Prozent aller Pfleger über Burnout-Symptome klagten, ist es nicht nur ein Thema dieser Berufsgruppen. Laut Statistik waren 2020 rund 180.000 Betroffene in Deutschland mit etwa 4,5 Millionen Krankheitstagen arbeitsunfähig.

Gesundheitsproblem, aber keine Krankheit

Wie viele genau von Burnout betroffen sind, ist unklar, weil es kein einheitliches Beschwerdebild gibt. Deshalb ist Burnout bis heute nicht als „Krankheit“ anerkannt. Dennoch ist das Gesundheitsproblem sehr ernst zu nehmen und wird häufig unterschätzt.

Welche Anzeichen deuten auf Burnout hin?

Beschwerden lassen sich in drei Bereiche bündeln:

  • Emotionale und körperliche Erschöpfung: Betroffene sind dauerhaft erschöpft und haben kaum Energie. Das Wochenende reicht nicht, um sich zu erholen. Dazu dominieren Ärger, Enttäuschung, Wut oder Ohnmacht. Auch körperlich macht sich die Erschöpfung bemerkbar. Betroffene neigen zu Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen oder einer vermehrten Anfälligkeit für Infekte.
  • Depersonalisation/ Distanzierung /Zynismus: In Bezug auf das Arbeitsumfeld macht sich Frustration breit. Das führt zu einer Distanzierung zur eigenen Tätigkeit und Abwertung gegenüber sich selbst oder gegenüber den Kollegen. Zynismus, Spott oder Missachtung der Gefühle anderer Menschen entstehen. Häufig wird auch ein Gefühl, sich selbst als fremd oder verändert zu erleben (Depersonalisation) beobachtet.
  • Verringerte Leistungsfähigkeit: Die Leistungsfähigkeit lässt nach und Betroffene haben Angst, den Anforderungen des Lebens nicht mehr gewachsen zu sein. Manche neigen zu Überstunden oder Wochenendarbeit, andere sind antriebslos und gereizt, die Konzentration lässt nach, wieder andere konsumieren Medikamente oder Drogen, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Depression ist nicht gleich Burnout

Da Beschwerden wie Erschöpfung oder verringerte Leistungsfähigkeit auch bei Depression auftreten, verwechseln viele Burnout mit einer Depression. Allerdings beziehen sich bei Depression die negativen Gedanken und Gefühle auf alle Lebensbereiche, nicht nur auf die Arbeit. Zudem können Symptome wie mangelndes Selbstwertgefühl, Hoffnungslosigkeit bis hin zu Selbstmordgedanken auftreten. Diese werde nicht als typische Burnout-Anzeichen gesehen. Beim Burnout wird in der Regel geschaut, woher die Erschöpfungssymptome kommen, die Ursachen stehen hier im Mittelpunkt. Allerdings kann ein Burnout-Syndrom auch mit einer Depression einhergehen.

Wie entsteht Burnout?

So vielfältig wie die Symptome, so groß ist auch die Bandbreite der Ursachen. Zu einem Burnout kann beispielsweise eine längerfristige Arbeitsüberforderung führen. Chronischer Stress ist häufig der Beginn eines Burnout-Syndroms.

Andere Ursachen können sein:

  • Mangelnde Wertschätzung
  • Ständige Erreichbarkeit
  • Zu viel oder zu wenig Verantwortung
  • Mangelnde Unterstützung bei Kollegen oder im privaten Bereich
  • Zu viel Überwachung oder mangelnde Kontrolle
  • Zu hohe Leistungserwartungen
  • Zu geringe Einflussmöglichkeiten und Aufstiegschancen
  • Mobbing
  • Zeitnot und Hektik

Der Umgang mit Belastungssituationen hängt einerseits von den Belastungen selbst ab, andererseits spielen die Fähigkeit der Betroffenen zur Bewältigung der belastenden Situation eine Rolle. So kann etwa eine genetische Vorbelastung zu einer geringeren Belastbarkeit beitragen. Auch eine überhöhte Bedeutung der Arbeit für den Selbstwert und der Hang zum Perfektionismus können zusätzlich Druck machen.

Wann zum Arzt?

Ersten Anzeichen eines Burnouts sollten Betroffene ernst nehmen und ihre Apotheke oder den Hausarzt aufsuchen. Dort wird abgeklärt, ob es für die Beschwerden körperliche Ursachen gibt oder nicht.

Vorbeugung: Tipps zu Entspannung und Stressausgleich

Ob das Lesen eines Buchs, das Hören von Musik oder Spaziergänge – wichtig ist, Entspannung ins Leben zu holen. Bewährt haben sich auch Techniken wie Autogenes Training, die Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobsen oder das Mindful Based Stress Reduction, kurz MBSR genannt. Die Entspannungsmethoden verringern bereits bestehende psychosomatische Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden. Man kann sie zudem gezielt in Stresssituationen einsetzen. Yoga, Meditation und Vorstellungsübungen wirken ebenfalls positiv auf den Organismus.
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Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiger Sport. Bewegung baut Stresshormone ab und hilft gegen Kopf-, Rückenschmerzen oder Schlaflosigkeit. Nikotin, Koffein, Alkohol und Zucker sollten hingegen vermieden werden. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und rechtzeitiges Abschalten vor dem Zu-Bett-Gehen.

Unterstützende pflanzliche und homöopathische Mittel

In Ihrer Apotheke gibt es eine Reihe von Arzneipflanzen, die schon lange gegen stressbedingte Erschöpfungssymptome und Nervosität eingesetzt werden. Ihre Wirkung wurde in Studien überprüft und sie erhalten diese Arzneimittel immer in der gleichen Qualität.

Passionsblume und hochkonzentriertet Arzneilavendel in Tabletten bzw. Kapseln wirken angstlösend, beruhigend und gegen Reizbarkeit. Da sie nicht müde machen, können Sie auch tagsüber eingenommen werden.

Baldrian, Hopfen und Melisse haben eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Je nach Konzentration kann man sie für den Tag oder für die Nacht einnehmen. Rosenwurz erhöht die Widerstandsfähigkeit des Körpers, um sich Belastungssituationen besser anzupassen
In Zeiten mit hoher körperlicher und/ oder psychischer Belastung steigt der tägliche Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen. Magnesium benötigt der Körper, dass die Muskeln und Nervenzellen optimal arbeiten können. Hochdosierte Magnesiumpräparate gibt es in Form von Tabletten, Direktgranulat, Lutschtabletten oder Brausetabletten.

Die B-Vitamine, vor allem Vitamin B12, spielen bei erhöhter Belastung und Stress eine große Rolle für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Am sinnvollsten ist ein Vitamin B Komplex, da die B-Vitamine „Hand-in-Hand“ arbeiten. Auch bestimmte Aminosäuren (z.B. Taurin, Tyrosin, 5-HTP) helfen kurz- und langfristig bei Erschöpfung und füllen die Energiereserven wieder auf. Verschieden zusammengestellte Kombinationen gibt es als Granulat, Tabletten oder Trinkfläschchen in Ihrer Apotheke.
Als Tees haben sich Baldrian und Melissenblätter bei innerer Unruhe bewährt. Passionsblumenkraut hilft bei Erschöpfung und Stress.

Auch Düfte können Helfen, Stress zu reduzieren. Wichtig ist es, beim Kauf darauf zu achten, dass es sich um reine natürliche Essenzen, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau, handelt. Probieren Sie:

Lavendel bei Stress, Unruhe und Schlafstörungen
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Sanela Bacinovic,

Ihre Apothekerin
Ihre Apothekerin Sanela Bacinovic

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